Aufgrund der seit fast einem Jahr anhaltenden Corona-Pandemie hat sich das Leben vieler Menschen mitsamt seiner Routinen bereits verändert. Ein gutes Beispiel ist die Maske, die mittlerweile bei fast jedem Gang vor die Tür von Bedeutung ist. Auch in naher Zukunft wird sich an diesem Trend wohl auch nichts ändern – zu groß ist die Angst vor explosionsartigen Anstiegen der Infektionsrate. Doch wie wirken sich diese Zustände auf die Wirtschaft und auf das Leben in der Öffentlichkeit aus?

So sehen die aktuellen Einschränkungen konkret aus

Wer zum Supermarkt fährt, öffentliche Verkehrsmittel benutzt oder ein Geschäft betritt, benötigt neben mindestens 1,5 Metern Abstand zum Nebenmann einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Während die Masken im vergangenen Jahr noch recht knapp erhältlich waren, hat sich die Verkaufssituation mittlerweile beruhigt. Seit Januar 2021 reichen die klassischen Stoffmasken allerdings nicht mehr aus und wurden durch sogenannte KN95 FFP2 Masken ersetzt.

Diese sorgen dafür, dass mindestens 94 % der Schadstoffe vor dem Einatmen herausgefiltert werden. Neben der Maskenpflicht im Handel gibt es bis heute auf vielen Straßenzügen und in zahlreichen Innenstadt-Zonen ebenfalls eine entsprechende Verpflichtung. Trotz geschlossener Geschäfte bleiben die Regeln auch in den Stadtbereichen erhalten, um die Gesundheit der Menschen zu schützen. Auf politischer Ebene wird die Schutzmaske mit derartigen Entscheidungen immer wichtiger und ist das erste Mittel der Wahl, wenn es um die Virusbekämpfung geht.

Etabliert sich die Maske als Teil der Gesellschaft?

Doch nicht nur mit Blick auf den aktuellen Lockdown ist die Maske gefragter denn je. Auch in den kommenden Monaten wird die Maskenpflicht in vielen öffentlichen Bereichen und natürlich in der Wirtschaft bleiben. Während das Gefühl der Verhüllung für viele Menschen auch nach mehr als 10 Monaten noch befremdlich wirkt, haben sich andere bereits daran gewöhnt. Ein Blick nach China, einem der Corona-freisten Länder weltweit, zeigt, dass die Maske bei den Menschen geblieben ist. Ob sich die Deutschen dazu bereit fühlen, wird jedoch erst die zukünftige Entwicklung zeigen.

Die Pandemie verschwindet, ihre Folgen bleiben

Auch abgesehen von den vielen Einschränkungen der Freiheit und den neuen Verpflichtungen in der Öffentlichkeit werden Wirtschaft und Gesellschaft schweren Schaden nehmen. Vor allem während des Lockdowns setzen viele Kunden auf Online-Shopping, was das langsame Sterben der Innenstädte zunehmend beschleunigt. Wie sich dieser Trend stoppen lässt, ist mehr als unklar. Schon in wenigen Monaten werden sich die exakten wirtschaftlichen Folgen in Form von Insolvenzen zeigen.

In den Betrieben, die Corona unbeschadet überstehen werden, zeichnen sich schon heute neue Arbeitstrends ab. Nicht nur während des Lockdowns, sondern auch danach wird das Homeoffice für viele Arbeitnehmer ein beliebtes Mittel bleiben. Zwar wird dies nicht in jedem Betrieb möglich sein, in Verbindung mit einer zunehmenden Digitalisierung ist das Grundgerüst dafür jedoch geschaffen.

Wie sich der Umstieg aus den vielen Lockdowns zurück in ein Leben mit allen Freiheiten psychologisch in der Gesellschaft gestaltet, ist mehr als ungewiss. Derzeit sind Psychologen die wohl am stärksten nachgefragten Dienstleister, die geöffnet haben dürfen. Wie und vor allem wann der Weg zu großen Treffen mit Freunden, gigantischen Live-Events, Teamsport und den vielen anderen Dingen des Alltags gelingt, hängt von der politischen Entwicklung und all ihren Entscheidungen ab.

Mehr Schutz durch aktive Hygiene im Alltag

Sowohl die medizinischen Einwegmasken als auch praktische Mehrwegmasken sorgen dafür, dass Viren nicht direkt eingeatmet und aufgenommen werden. Nicht nur während des Lockdowns sind sie ein beliebtes Mittel, um sich und andere zu schützen. Ergänzt werden derartige Maßnahmen durch eine regelmäßige Hygiene, die Kunden und Mitmenschen das Gefühl der Sicherheit gibt.

Schon jetzt zeigt sich daher, dass viele Entwicklungen und Neuerungen mit Corona nicht verschwinden werden. Selbst- und Fremdschutz, aber auch der Drang zu mehr Hygiene und Digitalisierung, sind die guten Seiten der Pandemie und geben Anlass zur Hoffnung.

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