Nachdem bereits im vergangenen Jahr mit dem Impfstoff von Biontech das erste Vakzin zur Anwendung freigegeben wurden, wurden mittlerweile zahlreiche Impfzentren errichtet. Diese sollen dafür sorgen, dass in jeder Region ausreichend Kapazitäten zur Durchführung der Corona-Schutzimpfung zur Verfügung stehen. Auch wenn die gelieferte Menge des Impfstoffs im ersten Quartal deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben wird, ist der erste Schritt zur Bekämpfung der Pandemie gemacht.

Ein gutes Zeichen für ganz Europa

Einige finden es gut, andere bezeichnen es als Fehler: die gemeinsame Beschaffungsstrategie für Impfstoffe in der EU. Bereits vor Fertigstellung und Zulassung der jeweiligen Impfstoffe wurden Optionen für anschließende Lieferungen gekauft. Die anschließend gelieferten Impfdosen werden anhand der Mitgliedsstaaten aufgeteilt, um mit der Zeit allen Europäern ein Impfangebot zu machen.

Trotz der gemeinschaftlichen Beschaffung müssen sich die Verantwortlichen der EU bei genauerem Hinsehen einige Vorwürfe gefallen lassen. Während die USA längst Millionen Impfdosen bestellt hat, wurden seitens der EU noch Preise verhandelt. Dass jeder weitere Tag allein in Europa mehr als 10.000 Todesfälle bedeutet, war den Verantwortlichen während der Verhandlung entfallen. Erst im zweiten Quartal soll sich die Lage wieder beruhigen, um den Impftrend positiv voranzutreiben.

So sehen Impfstrategie und -plan in Deutschland aus

Auch in Deutschland ist die Stimmung vielerorts gedrückt. Ohne eine ausreichende Anzahl von Impfungen sind die anhaltenden Maßnahmen voraussichtlich auch in den kommenden Monaten nicht zu kippen. Grundsätzlich wird die deutsche Impfstrategie von jedem Bundesland etwas anders umgesetzt, was sich beispielsweise an der Verteilung des Impfstoffes sowie am Kontakt mit den Bürgern bemerkbar macht. Dies sorgt für zusätzliche bürokratische Hürden.

In den meisten Bundesländern haben Heimbewohner und Pflegekräfte Vorrang, anschließend folgen die Gruppe Ü80. Aus Knappheit an Impfstoff wurde diese Grenze in einigen Bundesländern vorerst auf 90 hochgesetzt. Bezüglich der Impfung von Personal in der Medizin, im Bildungssektor, in der Politik oder in öffentlichen Positionen wie der Polizei oder der Feuerwehr gibt es Unterschiede. Ohne ausreichenden Impfstoff bleiben die durchdachten Ideen und Lösungen jedoch reine Theorie.

Vor diesen Problemen steht die Impfkampagne

Nicht nur der knappe Impfstoff bereitet den Verantwortlichen Sorge. Aufgrund der erstmaligen Eilzulassung eines RNA-Impfstoffes, konkret das Vakzin von Biontech, stehen viele Menschen einer Impfung kritisch gegenüber. Umso geringer die Impfbereitschaft ausfällt, desto langsamer schreitet der Effekt einer Herdenimmunität voran. Produkte wie hochwertige medizinische KN95 FFP2 Masken werden aus diesem Grund auch in Zukunft eine wichtige Begleitung für Ihren Alltag sein.

In Zukunft wird es darauf ankommen, an Vertrauen zu gewinnen und die Menschen von der Sicherheit der notzugelassenen Impfstoffe zu überzeugen. Das beste Mittel für diesen Trend sind aber natürlich Ergebnisse. Sinkende Zahlen und zunehmende Lockerungen sorgen dafür, dass sich die Menschen wieder offener zeigen und mehr Vertrauen in gezielte Maßnahmen entwickeln. Dass hierzu auch die Impfung gehört, wird vielen Kritikern bis dahin ebenfalls klar sein.

Noch keinen Impftermin erhalten? Schützen Sie sich!

Sollten in Zukunft auch der russische Impfstoff Sputnik V und weitere Vakzine eine Zulassung erhalten, wird die deutsche Impfstrategie deutlich schneller aufgehen. Auch eine Genehmigung für die Durchführung von Impfungen beim klassischen Hausarzt beschleunigt das Vorgehen zusätzlich. Haben Sie aus diesem Grund noch etwas Geduld, wenn es um Ihren persönlichen Impftermin geht. Abstand, Kontaktreduzierung und wirksame Mehrwegmasken bleiben das wirksamste Mittel gegen eine Infektion. Gerne können Sie direkt bei uns die passenden Begleiter für Ihren Alltag wählen.

 

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